Besser Forschung fördern!
Aber wie? Vier Perspektiven aus öffentlicher und privater Forschung und Förderung.

Seit 2015 lädt die Stiftung Werner-von-Siemens-Ring regelmäßig in die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften ein, um gemeinsam mit geladenen Gästen und Ihren Jungwissenschaftlerinnen und Jungwissenschaftlern aktuelle Themen der Forschungslandschaft in Deutschland zu diskutieren. Die jungen Forscherinnen und Forscher sorgen mit Ihren aktuellen Erfahrungen für einen wertvollen Realitätsbezug der Diskussion. Die Stiftung Werner-von-Siemens-Ring lädt am 21.09.2017 zu einer Podiumsdiskussion in die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften ein. Der gewählte Titel Besser Forschung fördern! Aber wie? Vier Perspektiven aus öffentlicher und privater Forschung und Förderung ist eine konsequente Fortführung der vorangegangenen Podiumsdiskussionen, in denen es um Karriereperspektiven von Nachwuchsforschern (2015) und effektive Wege des Technologietransfers (2016) ging.

Auf dem Podium diskutieren:

Dr. Gabi Grützner, Gründerin und Geschäftsführerin der microresist GmbH
Prof. Dr. Oliver Günther, Präsident der Universität Potsdam
Dr. Henrike Hartmann, Leiterin der Forschungsförderung, VolkswagenStiftung
Steffen Krach, Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung, Berlin

Moderation: Jan-Martin Wiarda.

Mit einführenden und zusammenfassenden Kommentaren von

Dr. Tobias Erb, Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie
Prof. Dr. Gesche Joost
, Design Research Lab, Universität der Künste

Leitfragen der Podiumsdiskussion:

Was sind die Ziele von Forschungsförderung? Was steht jenseits von Innovation, Kompetenzaufbau und Qualifikation? Wie stark unterscheiden sich Wissenschaft und Wirtschaft? Sind sich öffentliche und private Forschungsförderung da näher?
Ist das Forschungsrisiko gerecht verteilt? Junge Forscher/innen sollen immer mehr Risiko wagen. Aber gehen auch die fördernden Institutionen mit ins Risiko? Ist auf beiden Seiten klar, wie das persönliche oder auch finanzielle Risiko vertretbarer wird? Wie macht das die Industrie?
Erst Themenförderung dann Personenförderung? Ein System mit gutem Übergang? Wieviel Flexibilität und Stellenwechsel sind notwendig und gut für herausragende Forschung und vor allem für bahnbrechende Ideen? Welche Rolle kann hier die private Forschungsförderung spielen?
Was macht Technikforschung für junge Menschen attraktiv? Was schafft Motivation und Ansporn? Was bremst die Lust, Neues zu entdecken? Welche Anreize werden von der Wirtschaft und von der Wissenschaft geboten? Was fördert die Neugierde auf Forschung?
Was können private und staatliche Forschungsförderer voneinander lernen?  An welchen Stellen hakt es noch in der Forschungsförderung? Gibt es ungedeckte oder auch neue Bedarfe? Und was würde die Wirtschaft konkret mit steuerlicher Forschungsförderung machen?

Anmeldung

Die Anmeldung ist auf Einladung möglich.