Stiftung ehrt Hermann Föttinger

…mit Gedenktafel an der TU Berlin

Auf Initiative von Prof. Eike Lehmann, Stiftungsratsmitglied der Stiftung Werner-von-Siemens-Ring, hat die Stiftung den 130. Geburtstag von Hermann Föttinger im Februar 2007 zum Anlass genommen, eine Gedenktafel zu stiften. In einer Feierstunde an der TU Berlin wurde die bronzene Gedenktafel nun am 5. Mai enthüllt und wird fortan das Andenken an den bedeutenden Ingenieur Hermann Föttinger ehren.


Berlin, 16. Mai 2008

Auf Initiative von Prof. Eike Lehmann, Stiftungsratsmitglied der Stiftung Werner-von-Siemens-Ring, hat die Stiftung den 130. Geburtstag von Hermann Föttinger im Februar 2007 zum Anlass genommen, eine Gedenktafel zu stiften. In einer Feierstunde an der TU Berlin wurde die bronzene Gedenktafel nun am 5. Mai enthüllt und wird fortan das Andenken an den bedeutenden Ingenieur Hermann Föttinger ehren. Die Tafel ist inzwischen an ihrem endgültigen Bestimmungsort, dem Treppenhaus des sogenannten Erweiterungsbaus der TU Berlin, angekommen, unweit der ehemaligen Büroräume Hermann Föttingers.

Föttinger, ein genialer Erfinder und kreativer Wissenschaftler, hat zwei Fachgebiete, namentlich die Strömungslehre im Maschinenbau sowie die Schiffs- und Meerestechnik, maßgeblich beeinflusst. Von ihm sind heute noch insbesondere die „Föttinger-Kupplung“ im Automobilbau und die „Föttinger-Bremse“ (zum Beispiel für LKW´s und große Industrieanlagen) bekannt und in Weiterentwicklungen im Gebrauch. Föttinger war sowohl in der Schiffbautechnischen Gesellschaft als auch im Berliner Bezirksverein des „Vereins deutscher Ingenieure (VDI)“ aktiv.

Die Laudatio von Horst Nowacki (emeritierter Professor für Schiffsentwurf an der TU Berlin) sowie die Gedenkreden der Professoren Eike Lehman (Schiffbautechnische Gesellschaft) und Ernst O. Göbel (Vorsitzender des Stifungsrates der Stiftung Werner-von-Siemens-Ring) werden in Kürze gesammelt in einer Gedenkschrift veröffentlicht. Sie wird bei der Geschäftsstelle der Stiftung sowie bei der TU Berlin erhältlich sein. Die Teilnehmer der Feierstunde erhalten die Gedenkschrift unaufgefordert zugesandt.

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