Podiumsdiskussion 2019

Die Stiftung Werner-von-Siemens-Ring veranstaltet am 16. September 2019 eine weitere Podiumsdiskussion zu systemischen Fragen der Forschung

VERTRAUEN. MACHT. FORSCHUNG.

Forschung zwischen Glaubwürdigkeit und Instrumentalisierung

Ob in Nachrichten, Talkshows, in Parlamenten oder in Ministerien – Wissenschaft ist omnipräsent. Ihre Erkenntnisse beschäftigen die Öffentlichkeit und führen zu hitzigen Debatten. Studien können Mehrheiten beeinflussen, Meinungen bestätigen oder Vorurteile entzaubern, besorgen aber bisweilen auch das Geschäft zweifelhafter Auftraggeber.

Leitfragen

Vertrauen und Glaubwürdigkeit
Die vertrauensvolle Beziehung von Wissenschaft und demokratischer Gesellschaft, war jahrzehntelang eine Garantie für das Überleben beider. Wie können wir diese Basis stärken?

Macht und Abhängigkeit
Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sind voneinander abhängig. Doch wer führt hier wen? Wer bestimmt Forschung? Wer sollte bestimmen?

Verantwortung für Forschung
Vertrauen in die Forschung schafft Wissen, Wissen ist Macht und Macht kann auch missbraucht werden. Politik und Gesellschaft kommen nicht ohne seriöse Expertise aus. Wissenschaft und Forschung sind keine unpolitischen Veranstaltungen. Wie können wir sinnvoll Verantwortung für Forschung übernehmen?

Podium

Jörg Hacker, Präsident der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina (zugesagt)
Martin Stratmann, Präsident der Max-Planck Gesellschaft (zugesagt)
Karl-Heinz Streibich, Präsident der acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (zugesagt)
Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung a. D. (zugesagt)

Die Moderation übernimmt Jan-Martin Wiarda.

Anmeldung

Die Anmeldung ist auf Einladung möglich.

Die Stiftung Werner-von-Siemens-Ring veranstaltet seit Jahren im Herbst Podiumsdiskussionen, die aktuelle Fragen der Forschungslandschaft aufgreift und weiterführt. Was aktuelle Fragen sind, bestimmt das Netzwerk junger Forscherinnen und Forscher der Stiftung.