JONATHAN ZENNECK – Ringträger 1956

Über die Person

* 15. April 1871 in Ruppertshofen
+ 8. April 1959 in München

Jonathan Zenneck wurde aus mehreren Gründen geehrt: Er leistete grundlegende Forschungsarbeit zur Funktechnik und förderte den physikalisch-technischen Nachwuchs. Darüber hinaus baute er das Deutsche Museum wieder auf und leitete es.

Werdegang

Nach bestandenem „Landexamen“ als Abschluß der Schulzeit in Crailsheim weitere Ausbildung in den evangelisch-theologischen Seminaren im Kloster Maulbronn, in Blaubeuren und in Tübingen bis zum „Lehramtsexamen“ in Mathematik und Naturwissenschaften und der Promotion zum Dr. rer. nat. (1894).

1895 Assistent von Professor Ferdinand Braun in Straßburg, Mitwirkung an drahtlosen Sendeversuchen in der Nordsee.

1905-1906 Dozent in Danzig, 1906 ordentlicher Professor in Braunschweig.

1907-1911 Physiker in der Badischen Anilin- und Sodafabrik BASF in Ludwigshafen. 1911-1913 ordentlicher Professor für Physik in Danzig. 1913-1936 Lehrstuhl für Experimentalphysik in München. Ab 1933 Vorsitz im Vorstand des Deutschen Museums in München.

Ca. 200 wissenschaftliche und geschichtliche Veröffentlichungen.