HUGO JUNKERS – Ringträger 1930

Über die Person

* 3. Februar 1859 in Rheydt
+ 3. Februar 1935 in Gauting

Hugo Junkers erhielt den Werner-von-Siemens-Ring in Anerkennung seiner bahnbrechenden Forschungen und Erfolge auf dem Gebiete der Wärmeausnutzung, der Verbrennungs-Motoren und Metallflugzeuge.

Werdegang

1879-1883 Studium des Maschinenbaus in Berlin, Karlsruhe und Aachen mit Abschluß als Regierungsbauführer. Mitarbeiter von Professor Slaby bei Versuchen am Viertaktmotor.

Ab 1888 bei Wilhelm von Oechelhäuser in Dessau, 1890 Versuchsstation für Gasmotoren von Oechelhäuser und Junkers in Dessau. 1892 erster Gegenkolbenmotor für 100 PS und Kalorimeter für Heizwertbestimmung von Gasen. 1896 Patent auf „Junkers Gasbadeofen“.

Von 1897-1911 Professor für Wärmelehre und Leiter des Maschinenbaulaboratoriums in Aachen.

1909 Patent auf Nur-Flügel-Flugzeug. 1915 Erstflug des Ganzmetall-Flugzeugs J1 mit freitragenden Flächen. 1917 Neubau einer großen Flugzeugfabrik, erstes Junkers-Flugzeug aus Duraluminium.

1925 wurden 40% des Weltluftverkehrsnetzes mit Junkers- Flugzeugen beflogen. Die dreimotorige Ju 52 ist eine Etappe in der Geschichte der Luftfahrt.