RUDOLF SCHULTEN – Ringträger 1987

Über die Person

* 16. August 1923 in Oeding
+ 27. April 1996 in Aachen

Rudolf Schulten wurde für seine grundlegenden Arbeiten zur Entwicklung des Hochtemperaturreaktors geehrt.

Werdegang

1945-1949 Studium der Physik und Mathematik an der Universität Bonn.

1950-1956 Tätigkeit am Max-Planck-Institut für Theoretische Physik in Göttingen.

1952 Promotion zum Dr. rer. nat. bei Prof. Heisenberg mit einer Arbeit zur Kernphysik.

1956-1964 Technischer Geschäftsführer der Brown Boveri/Krupp Reaktorbau GmbH in Mannheim.

1958-1962 Entwicklung des Prototyps eines Hochtemperaturreaktors mit heliumgekühlten und graphitummantelten kugelförmigen Brennelementen.

1961 Honorarprofessor an der Technischen Hochschule Karlsruhe.

1964 o. Professor für Reaktortechnik an der RWTH Aachen und Direktor am Institut für Reaktorentwicklung der Kernforschungsanlage Jülich.

1967 wurde der von Schulten entwickelte 15-MW- Versuchsreaktor an das öffentliche Netz angeschlossen.

1969-1972 Vorsitz des Wissenschaftlich-Technischen Rates der Kernforschungsanlage Jülich.