WALTER SCHOTTKY – Ringträger 1964

Über die Person

* 23. Juli 1886 in Zürich
+ 4. März 1976 in Pretzfeld

Walter Schottky lieferte bahnbrechende Arbeiten zum physikalischen Verständnis vieler Erscheinungen. Ihre theoretische Beherrschung hat bedeutende technische Anwendungen, besonders bei Verstärkerröhren und Halbleitern, wesentlich gefördert.

Walter Schottky wurde gemeinsam mit FRITZ LEONHARDT und KONRAD ZUSE geehrt.

Werdegang

Studium der Physik und Chemie in Berlin, Promotion bei Max Planck. 1912-1914 Physikalisches Institut an der Universität Jena, 1915-1919 wissenschaftl. Mitarbeiter im Forschungslaboratorium von Siemens & Halske in Berlin. 1918 Erfindung des Superheterodyn-Prinzips und der Mehrgitter-Elektronenröhre als Grundlage der gesamten Radio-Empfangstechnik.

1920 Tätigkeit an der Universität Würzburg mit Habilitation. 1923-1927 Professor für Theoretische Physik in Rostock.

1927-1943 erneut wissenschaftliche Tätigkeit im Siemens-Forschungslaboratorium in Berlin, ab 1946 beratende Tätigkeit im Halbleiterlaboratorium der Siemens-Schuckert-Werke in Pretzfeld ab 1950 auch für das Siemens-Forschungslaboratorium in Erlangen.